RFID Case Study: RFID-Enabled drones transform warehouse inventory tracking

Kontakt

In einem zunehmend wettbewerbsintensiven Logistikumfeld suchen Unternehmen ständig nach besseren Möglichkeiten, Lagerabläufe zu optimieren und die Transparenz ihrer Bestände zu verbessern. Herkömmliche RFID-Systeme sind zwar effektiv, basieren jedoch auf festen Lesegeräten und Gates, was Engpässe verursacht und die Skalierbarkeit einschränkt. Verity, ein Unternehmen, das KI-gestützte autonome Drohnensysteme für die Bestandsverfolgung in Echtzeit anbietet, untersuchte, wie autonome Drohnen in Kombination mit RFID-Technologie eine nahtlose Lösung zur Bestandsverfolgung in Echtzeit ermöglichen können.

 

Herausforderung

Eine der größten Herausforderungen bestand darin, Bestände außerhalb der Sichtlinie zu verfolgen und dabei gleichzeitig Genauigkeit und betriebliche Effizienz sicherzustellen. Feste RFID-Lesegeräte erfordern, dass Artikel bestimmte Scanpunkte passieren, was in Lagerumgebungen mit hohem Warenaufkommen ineffizient sein kann. Darüber hinaus stellte die Aufrechterhaltung von Bestandsaktualisierungen in Echtzeit über Millionen von Artikeln hinweg, ohne bestehende Arbeitsabläufe zu stören, eine erhebliche Hürde dar.

 

Lösung

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, startete Verity ein Pilotprojekt. Die Lösung kombinierte die KI-gestützten autonomen Drohnen von Verity mit RFID-Technologie und ermöglichte so eine Bestandsverfolgung in Echtzeit mit hoher Genauigkeit.

Die Drohnen navigierten autonom durch die Lagergänge und scannten RFID-Tags mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Artikeln pro Sekunde bei einer Genauigkeitsrate von 99,9 %. Im Gegensatz zu herkömmlichen RFID-Systemen, die Scans aus nächster Nähe erfordern, boten die Drohnen von Verity eine flexible, mobile Nachverfolgung. Dadurch konnten Lagerbestände innerhalb und außerhalb von Kartons verfolgt werden, ohne den normalen Betriebsablauf zu unterbrechen.

Während der dreimonatigen Pilotphase las das System effizient über 80 Millionen RFID-Tags von 1,25 Millionen einzelnen Artikeln aus. Dadurch wurde die Bestandsverfolgung präziser, der Bedarf an manueller Arbeit reduziert und Fehler vermieden.

Ergebnisse:

Der Einsatz von RFID-gestützten Drohnen brachte erhebliche Verbesserungen:

  • 99,9 % Bestandsgenauigkeit: Die Drohnen verfolgten die Bestände nahezu fehlerfrei und reduzierten Fehler sowie fehlende Artikel.
  • 80 Millionen RFID-Lesungen: Das System absolvierte 1.500 Drohnenflüge und scannte dabei eine enorme Anzahl von Artikeln schnell und effizient.
  • Echtzeit-Tracking: Bestandsdaten wurden kontinuierlich aktualisiert, sodass Lagerverwalter fundierte Entscheidungen ohne manuelle Kontrollen treffen konnten.
  • Effizientere Abläufe: Die Automatisierung der Bestandsverfolgung verringerte den Bedarf an zeitaufwendigen manuellen Scans, sodass Mitarbeitende sich auf andere Aufgaben konzentrieren konnten.
  • Einfachere Skalierung: Im Gegensatz zu festen RFID-Scannern, die teure Anpassungen erfordern, ist das Drohnensystem von Verity flexibel und kann ohne große Änderungen in verschiedenen Lagern eingesetzt werden.

Fazit

Das Pilotprojekt zeigte, dass die Integration von KI-gestützten Drohnen mit RFID-Technologie die Bestandsverfolgung in Lagern erheblich verbessern kann. Die Ergebnisse zeigen großes Potenzial zur Reduzierung von Fehlern, zur Steigerung der Effizienz und zur Verbesserung der Echtzeit-Transparenz von Beständen. Während Verity das System weiter optimiert, könnte diese Technologie künftig zu einem wertvollen Werkzeug für Lagerhäuser werden, die ihre Abläufe verbessern möchten.


Verwendete Cisper-Produkte:

  • RFID Reader Development Kit

Lesen Sie die Pressemitteilung von Verity: „Verity, On und Maersk testen RFID-Technologie mit autonomen Drohnen im Lagerbestandsmanagement“